#01 ZU GAST im Saluto Villach

Shownotes

Im Rahmen der Mental Health Kampagne 2025 besucht Sabrina Hafner einige Einrichtungen der Pro Mente Gruppe Kärnten. In dieser Folge besichtigt sie die Jugendeinrichtung "Saluto" in Villach und führt mit der Leiterin Mag. Karin Dohr-Lamprecht und anderen Therapeut:innen und Jugendlichen Gespräche über die unterschiedlichen Bereiche. Ein Podcast mit Herz und Seele.

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00:00:06:

00:00:25: Und heute stehe ich hier an dieser schönen Eingangstür direkt vor der Tagesstätte Saluto in Villach in der Nikolaigasse.

00:00:33: Es ist ein Ort, an dem Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von fünfzehn bis fünfundzwanzig Jahren unterstützt werden, wenn psychische Herausforderungen da sind.

00:00:42: Und wo soziale Teilhabe, kreative Arbeit, gesunde Lebensführung und auch Gemeinschaft großgeschrieben werden.

00:00:48: Ich freue mich.

00:00:49: total, dass ich da sein darf, gemeinsam mit der Karin dort.

00:00:53: Die Karin ist die Projektleitung.

00:00:54: Vielen Dank für die Einladung Karin.

00:00:56: Ja,

00:00:56: hallo.

00:00:57: Das freut mich sehr, dass du heute bei uns bist und dass wir heute die Möglichkeit haben, uns ein bisschen zu präsentieren in diesem Podcast.

00:01:05: Die Jugendlichen und wir Betreuerwesen sind schon sehr aufgeregt und freuen uns sehr auf diesen netten Vormittag mit dir.

00:01:12: Der Eingangsbereich ist bunt gestaltet, hier eine schöne Laube aus Holz, an eine orange Hausmauer und es steht ganz bunt drauf, Tagesstätte Salutto.

00:01:22: Das heißt hier ist Kreativität sehr groß geschrieben, aber ich würde sagen Karin, wir spazieren einmal hinein, was erwartet mich denn gleich drinnen?

00:01:29: Ja, also wir haben einen schönen gestalteten Eingangsbereich, wo wir eben gleich sehen werden, wie kreativ wir arbeiten.

00:01:36: Wir haben einige von unseren Arbeitenartuten ausgestellt.

00:01:39: Die Jugendlichen haben dort ihren Ort, wo sie immer mal ankommen können, wenn sie in der Früh zu uns kommen.

00:01:46: Alle Jugendlichen bei uns, die haben unterschiedliche psychische Problemlagen, die sie mitbringen.

00:01:51: Und da ist einfach ganz wichtig, dass sie in der Früh sich willkommen fühlen bei uns.

00:01:56: Und das hoffen wir, dass wir das bei uns in der Tagesstätte auch so umsetzen können, dass sich jeder bei uns, der zu uns kommt, dann sich auch wohlfühlt.

00:02:05: Und die wird sagen, wir gehen jetzt einfach mal gemeinsam rein und schauen einmal, wie ... die Jugendlichen auch bei uns den Tag starten.

00:02:11: Sehr gerne.

00:02:12: Herrinnen angekommen im Vorraum hängen Bilder an der Wand.

00:02:16: Es sind Spinte vorhanden, einige Jugendliche sind schon hier.

00:02:19: Vielleicht ganz kurz zum Ablauf.

00:02:21: Karin, wie funktionierten die?

00:02:23: Die Jugendlichen, die kommen in der Früh, so zwischen acht und halb neun, zu uns in die Tagesstätte.

00:02:29: Sie haben eben da herinnen in diesem Eingangsbereich zu ihren Ankommensbereich.

00:02:33: Es ist ganz unterschiedlich, welche Bedürfnisse sie mitbringen.

00:02:36: Manche werden von uns da schon in Empfang genommen, vor allem am Anfang.

00:02:40: Wenn sie bei uns starten, sind noch große Unsicherheiten vorhanden.

00:02:44: Und da werden sie von uns wirklich persönlich in Empfang genommen.

00:02:47: Die Jugendlichen, die schon länger bei uns sind, die machen das schon so ganz selbstständig und die kommen hier an.

00:02:52: und kommen dann in den Gemeinschaftsraum und werden da mit einem Frühstück empfangen.

00:02:58: Wo ist jetzt unsere erste Station?

00:03:00: Wofür ist du mich jetzt hin?

00:03:02: Wir gehen jetzt gemeinsam in diesen Gemeinschaftsraum und wir werden jetzt dann zur Jugendteamsitzung dazustoßen.

00:03:10: So, jetzt bin ich gerade angekommen bei der Jugendteamsitzung.

00:03:13: Hallo, grüß

00:03:13: euch!

00:03:15: Hallo!

00:03:16: Ich darf mich zu euch setzen und einmal kurz reinplatzen und stören.

00:03:20: Und neben mir sitzt jetzt der Ottmar.

00:03:22: Du bist?

00:03:23: Der Team-Sprecher in dem Sinne.

00:03:25: Okay, was passiert denn hier bei eurer Jugendteamsitzung an Zollermal?

00:03:28: Naja, also wir besprechen die Sachen für die nächste Woche, welche Bereiche wir sind, man wählt aus, wer wo eingeteilt wird.

00:03:37: Dann haben wir eben, wenn die Personen am Sprechen sind bzw.

00:03:42: sind dran.

00:03:43: dann sprechen sie ihre Wünsche, beziehungsweise die Wünsche, in welchen Bereichen sie gerne wären aus.

00:03:50: Und dann liegt es an mir, das einzutragen und die Nächsten dann zu fragen, was ihm denn so sei, wünscht sei.

00:04:00: Ja, genau.

00:04:01: Deswegen hast du das Heft mit?

00:04:02: Ja, das ist richtig.

00:04:03: Okay.

00:04:05: Du bist die?

00:04:06: Emily.

00:04:07: Emily.

00:04:08: Wie gefällt es dir hier im Saluto in Vila, hat sie noch mal?

00:04:10: Gut.

00:04:10: Du hast Handschuhe an, guck, wo kommst du gerade her?

00:04:13: Aus der Kreativwerkstatt.

00:04:15: Was hast du dort gemacht?

00:04:17: Mit Ton.

00:04:18: Dürfen wir dich dann später dort besuchen?

00:04:20: Ja, gerne.

00:04:21: Das heißt, du nimmst jetzt schnell noch eine Jugendteamsitzung bei und dann geht es wieder zurück in die Kreativwerkstatt.

00:04:26: Ja.

00:04:26: Otmar, zurück zu dir, wie lange dauert so eine Jugendteamsitzung?

00:04:29: Es sitzt heute da zu zwei, vier, sechs, acht?

00:04:32: Fünfzehn bis zwanzig Minuten wäre so ein Gefühl, das ich hätte.

00:04:39: Aber ja, jemand ... Ich kann Zeitmesser, deswegen kann ich nicht sagen, wie die letzten Team-Sitzungen so abgelaufen sind.

00:04:47: Wenn ich mich hier ein bisschen umschreihe, habt ihr einen sehr schön gestalteten Raum, schöne Bilder, ihr habt hinten einen Geburtstagskalender.

00:04:54: Ja, da ist viel Farbe auch bei euch im Saluto in Villach.

00:04:57: Wie gefällt es dir denn hier persönlich, Otmar?

00:04:59: Bei Saluto?

00:05:00: Ich kann fragen, wie gefällt es dir, wie geht es dir etc.

00:05:05: schwer beantworten, aber ich kann nur mal beschreiben, was ihr empfindet.

00:05:10: Ich bin froh, dass ich da bin.

00:05:11: Ich weiß nicht, ob man das als gefällt mir klassifizieren kann.

00:05:16: Aber wendern ist es das, ja.

00:05:18: Vielen Dank, Daweiler.

00:05:19: Und danke, dass ich stören durfte.

00:05:21: Es

00:05:21: ist keine Störung gewesen, aber trotzdem bitte gerne.

00:05:26: So Karinri, Jugendlichen, lass mal wieder alleine, wo gehen wir beide jetzt hin?

00:05:30: Wir brauchen uns eigentlich nur umdrehen und stehen schon mitten in unserer Küche.

00:05:33: In einer sehr modernen Küche, muss ich sagen.

00:05:35: Das schaut ganz, ganz wunderschön aus.

00:05:36: Die ist wahrscheinlich nagelneu.

00:05:38: Ja,

00:05:38: ganz nagelneu, nicht, aber wirklich fast neu.

00:05:40: Und da haben wir wirklich eine ganz große Freude damit, dass wir so eine große Küche haben.

00:05:44: Mit Gewerbeschespüler, mit Dusikster, zwei Backrohre, die wir wirklich ganz dringend brauchen.

00:05:49: Vor allem jetzt dann in der Weihnachtszeit wieder mit den Kekse backen.

00:05:52: Da werden die Backrohre immer ganz, ganz dringend gebraucht.

00:05:55: Genau, die Kaffeemaschine ist außerizentraler Punkt und generell unsere Küche und dieser Bereich in der Küche ist ein ganz wichtiger Bereich, weil wir jeden Tag frisch kochen.

00:06:05: Wir haben jeden Tag ein Kochgruppe, wir haben jeden Tag von Montag bis Freitag Jugendliche, die uns in der Küche unterstützen und die einfach da in ihren alltags praktischen Fähigkeiten geschult und unterstützt begleitet werden.

00:06:19: Und hier wartet schon die nächste Betreuerin.

00:06:21: Und auch Jugendliche und er wird schon eifrig gekocht.

00:06:24: Bei mir ist jetzt die Issa.

00:06:25: Issa, du bist Betreuerin hier bei Saluto in Villach und was bereitet ihr jetzt zu?

00:06:29: Genau, hallo.

00:06:30: Ich bin Ergotherapeutin

00:06:31: da bei uns im Projekt und wir fangen

00:06:34: jetzt mit der gesunden Jause an, die wir jeden Tag am Vormittag haben.

00:06:38: Was wird es denn heute bei euch zum Jausenden geben?

00:06:40: Es wird bei uns heute Bären zum Essen geben, es wird Joghurt geben zur gesunden Jause, es wird Salat geben und Honig, Tattelsirup.

00:06:50: So wird es zu gesund.

00:06:52: Danke, Jason.

00:06:54: So, jetzt wird hier gekocht.

00:06:56: Wie lang dauert die Zubereitung für die gesunde Jause, wenn dann würde ich der Well mit der Karin eine Runde drehen und dann kommen wir ja aus dem Kommen, oder?

00:07:02: Stimmt, das ist eine ganz gute Idee und wir brauchen circa dreißig Minuten und dann sind wir gut fertig.

00:07:08: Super, dann bis später.

00:07:10: So, jetzt hat er hinten fleißig gearbeitet.

00:07:11: Ich freue mich dann schon auf die Jause.

00:07:13: Wie ist das mit den Jugendlichen?

00:07:14: Was lernen die hauptsächlich?

00:07:16: Gehen die in die Schule oder sind die Unteranführungsstrichen jetzt nur bei euch im Tageszentrum?

00:07:21: Der Hauptteil der Jugendlichen sind sicher nur bei uns.

00:07:24: Einfach, weil sie nach der Schulpflicht ist ihnen nicht möglich, weitere Schulausbildung zu machen oder alle Ausbildungen anzugehen.

00:07:32: Sie brauchen einfach noch eine Zwischenstufe,

00:07:34: eine

00:07:35: Möglichkeit nachzureifen, eine Möglichkeit an ihren persönlichen Stärken zu arbeiten.

00:07:40: Also da gibt es einfach unterschiedliche Problemfelder mit der Ausdauer, mit der Belastungsfähigkeit und dergleichen.

00:07:46: Das sind alles so Übungsmöglichkeiten, das sie da einfach bei uns machen können.

00:07:51: Während hier jetzt an die Jause zubereitet wird mit der ISA und den zwei Jugendlichen, fühlst du mich wohin?

00:07:57: Ich würde sagen, wir gehen in den Kreativraum.

00:08:00: Ich glaube, da wartet schon die Emily auf uns, gell?

00:08:03: Ja, genau, die Emily, die wartet da ganz bestimmt schon und meine Kollegin, die Marianne.

00:08:08: So angekommen in einem Kreativraum, wow, das ist ja schon sehr kreativ da, total schön, da wird festgearbeitet und getöpfert und bei mir ist jetzt die Marian.

00:08:16: Marian, du bist die Betreuerin, was passiert heute hier bei euch?

00:08:19: Ja, hallo, ich bin die zweite Ergoderarbeitin im Projekt, wir sind jetzt eben im Kreativbereich, das ist so ein großer Bereich auch von unserer Tagestätte.

00:08:29: Wir haben unterschiedliche Themen, unterschiedliche Projekte.

00:08:31: Im Moment arbeiten wir gerade an einem sehr großen Auftrag für Räucherstövchen aus Ton, wo alle fleißig mitarbeiten, wo die dann nicht mehr auch Gött verdienen können.

00:08:41: Wir machen auch Produkte für Passare, wo wir unsere Produkte verkaufen, wo dann eben ein bisschen Gött ausgezahlt werden kann, so als Taschengött zusätzlich.

00:08:51: Und dergotherapeut ist einfach auch kompetenzzentriert und teilweise ausdruckszentriert.

00:08:56: Also, je nachdem, was gerade ansteht, versuchen wir einfach auch die Grundarbeitsfähigkeit zu bedienen, einfach so ein Ausdauerkonzentrationsfähigkeit und so weiter zu arbeiten.

00:09:04: Ich gehe jetzt gleich einmal weiter.

00:09:06: Ihr habt es verleißig arbeiten und Emily, so schnell sehen wir uns wieder, gerade noch in der Team-Sitzung und jetzt hier in der Töpferwerkstatt quasi, woran arbeitest du?

00:09:14: Ich tu das Schleifen, weil das wird dann

00:09:16: glatt, damit wir es

00:09:17: nach einem Brennen kennen und nach einem Verkaufen kennen.

00:09:21: Ich sehe, dir gefällt diese Arbeit.

00:09:23: Warum?

00:09:23: Was ist so schön am Töpfern?

00:09:24: Ich bin halt gerne in der Kreativ, weil man da schleifen kann und lassieren kann.

00:09:29: Und das ist

00:09:30: schon

00:09:30: eine gute Arbeit, mir taugt das.

00:09:33: Super, dann danke vielmals und viel Spaß noch.

00:09:35: Danke.

00:09:36: Marian, du hast Auftragsarbeit noch angesprochen für Passare und Zanaris.

00:09:41: Ihr macht es mir in dieser Richtung.

00:09:42: Genau, also wir im Krativbereich übernehmen immer wieder so Außenaufträge, aber auch eben im Holzbereich und auch in der Küche zum Teil für Kettering.

00:09:51: Auch die Holzwerkstatt hat immer wieder Außenaufträge.

00:09:53: Ein Auftrag war zum Beispiel, Medaillen herzustellen für den Mental Health Fund, der am zehnten Oktober stattgefunden hat.

00:09:59: Kannst du mir diese Holzwerkstatt einmal zeigen?

00:10:01: Ja,

00:10:01: natürlich.

00:10:02: Karin, wir gehen in die Holzwerkstatt.

00:10:03: Ja, wir gehen jetzt dann weiter in die Holzwerkstatt.

00:10:06: und werden dort sehen, wo die Medaillen hergestellt worden sind.

00:10:11: Die übrigens sehr, sehr schön waren, die Hörerinnen und Hörern unseres Podcasts kennen vielleicht die Mental Health Medaillen, die am zehnten Oktober beim Start dieser Kampagne quasi verteilt wurden.

00:10:21: Hier jetzt angekommen, oder wird aber festgewirkelt, der Benjamin Betreuer in der Holzwerkstatt ist schon da und arbeitet gerade in einem großen Projekt nach den Medaillen.

00:10:32: Ja, also wir machen für die Stadt vieler Insektenhotels.

00:10:36: Wir kriegen da die Einzelteile geliefert und unser Auftrag ist es dann, die zusammenzustellen und dann wieder an die Stadt zurückzugeben, sodass die das dann aufstellen können.

00:10:46: Wie viele jugendliche Hände arbeiten hier quasi mit?

00:10:50: In der Holzwerkstatt sind sie im Schnitt zwei bis drei.

00:10:53: Die sind oft bei unseren Außenaufträgen mit unterwegs, wo wir zum Beispiel ausmalen im Auswärts oder wo wir einen Garten betreuen.

00:11:02: Genau.

00:11:02: Und das ist eine recht gute, überschaubbare Truppe.

00:11:05: Und die Holzwerkstatt ist jetzt auch nicht die größte.

00:11:08: Aber es passt genau.

00:11:10: Wie ist jetzt das Arbeiten von der Betreuerseite hier für dich?

00:11:12: Ja, ist natürlich super.

00:11:14: Also wir haben wirklich großartige Rahmenbedingungen bei uns.

00:11:16: Wir können sehr auf die einzelnen Klienten fokussieren.

00:11:20: Ich glaube, diesen Luxus hat nicht jede Tagesstätte oder jede Einrichtung.

00:11:24: Und ich glaube, dass eigentlich die meisten da jeden Tag mit einer Wanne eingehen.

00:11:29: Danke vielmals und frohes Schaffen.

00:11:31: Danke schön.

00:11:32: Karin, wo gehen wir denn jetzt hin?

00:11:34: Ja, ich würde vorschlagen, wir nehmen den Benjamin gleich mit und gehen in die Bildungswerkstatt bei uns.

00:11:39: Super.

00:11:42: So angekommen, ich würde sagen, in einem kleinen Großraumbüro sind wir jetzt mit Benjamin und Karin.

00:11:48: Und da sitzen zwei Jugendliche, Kaffee und Atma sitzen auch da.

00:11:51: Benjamin, was passiert hier in der Bildungswerkstatt?

00:11:54: Ja, die Bildungswerkstatt ist mein eigentlicher Bereich.

00:11:57: Und was wir da machen, ist hauptsächlich das Thema Kulturtechniken.

00:12:00: Das heißt, wir üben den Umgang zum Beispiel mit Microsoft Office Produkte.

00:12:05: Wir machen Bildbearbeitung, aber wir machen eine Lernbegleitung.

00:12:09: Das heißt, wir schauen, dass man zum Beispiel den Hauptschulabschluss nachholen wollen.

00:12:13: Oder so wie der Atma, der sich vorbereitet auf seine externisten Prüfung und da für die Matura lernt.

00:12:18: Das werden so die Hauptaufgabenbereiche, die wir da haben.

00:12:22: Ottmar, darf ich noch einmal zu dir kommen?

00:12:24: Du bist mittendrin in deiner externisten Matura und ich habe gehört im Hintergrund, dass du ja schon einige Prüfungen sogar geschafft hast.

00:12:32: Ja,

00:12:32: das ist richtig.

00:12:33: Welche Prüfungen hast du schon quasi absolviert?

00:12:35: Biologie,

00:12:36: Latein, Ethik, Physik und Philosophie und Psychologie, genau.

00:12:41: Wow.

00:12:42: Das Ganze dann halt, ja.

00:12:45: Wenn du jetzt dann mit deiner Matura fertig bist, was hast du dann vor?

00:12:48: Ja,

00:12:49: das ist so ein bisschen ein Problem, weil es ist so vielfältig und dann weiß man oft nicht, was man machen soll.

00:12:55: Aber man kann sich da rausfinden, ja.

00:12:57: Ich weiß nicht, ob ich ein Mathematikstudium anstreben soll, aber es wird mich schon in die Richtung zählen.

00:13:03: Bis dahin bleibt aber noch Zeit.

00:13:05: Wo auch immer es sich hinverschlägt, hat man beruflich, ob in ein Mathematikstudium oder wo auch immerhin, da wünschen wir dir alles Gute.

00:13:11: Karin.

00:13:12: Wohin geht es jetzt?

00:13:13: für uns zwei oder für uns drei, glaubt den Ortmann immer mit, oder?

00:13:17: Ja, wir haben ja auch einen Auftrag der gesunden Ernährung und wir versuchen, das den Jugendlichen ein bisschen näher zu bringen.

00:13:23: Deswegen gibt es bei uns jeden Tag eine gesunde Jause am Vormittag.

00:13:27: Und da hat der Küchenbereich ja vorher schon das Obst fleißig geschnibbelt und da dürfen sich jetzt die Jugendlichen am Buffet bedienen.

00:13:35: Jeder nimmt sich das, was er gerne möchte und gerne hätte und setzt sich dann zum großen Tisch und dann erst mal gemeinsam.

00:13:43: Gut, da freue ich mich schon drauf, weil ich bin heute eingeladen.

00:13:45: Ja, so ist es.

00:13:48: Sehr gut.

00:13:49: Frisch geschnittenes Obst, also ein ganz wichtiger Bereich bei euch, die gesunde Ernährung.

00:13:53: Ja, genau.

00:13:54: Also die gesunde Ernährung ist wirklich ein sehr wichtiger Bereich, gerade in Bezug auf jugendliche junge Erwachsene, die einfach psychische Problematiken haben und man weiß ja heute, dass gerade für das psychische Wohlbefinden die Ernährung und die Bewegung und der Schlaf eine ganz, ganz wichtige Agenzusand sind.

00:14:12: Wir haben auch nur einmal in der Woche Fleisch, weil eben gerade Obst und Gemüse so da bei der gesunden Ernährung einfach hervorzuheben sind.

00:14:20: und das akzeptieren mittlerweile auch fast alle.

00:14:23: Ich hätte natürlich gerne jede Woche Wienerschnitzel, aber das gibt es bei uns natürlich nicht.

00:14:29: Aber auch Bewusstsein zu schaffen, das ist einfach ganz wichtig für uns.

00:14:34: Und ihr kocht's auch alle selbst?

00:14:36: Ja, wir gehen jeden Tag einkaufen.

00:14:37: Wir haben frische Produkte, die wir verarbeiten.

00:14:39: Wir haben, wie du beim Eingang vielleicht am Anfang schon gesehen hast, ein kleines Hochbeet, wo wir selber unser Gemüse anbauen.

00:14:46: So versuchen wir das einfach damit einzubeziehen.

00:14:49: Dann würde ich sagen, Mahlzeit.

00:14:53: So, frisch gestärkt geht es jetzt.

00:14:55: Den Flur entlang zurück.

00:14:57: Wir haben noch ein bisschen was zu besprechen.

00:14:59: Karin, auch das Thema Bewegung ist bei euch ganz ein wesentliches.

00:15:02: Wir haben zum Beispiel immer wieder ein Fußballturnier, das wir ausrichten da in Villach, wo wir am Mannschaft stellen und wir treten dann gegen die Wolfsberger und die Klangfurt an.

00:15:12: Unsere Tagesstätte gibt es ja auch in Wolfsberg und in Klangfurt.

00:15:15: Und da haben wir sozusagen ein Saluto-internes Fußballturnier.

00:15:19: Stell dir mal sehr lustig vor.

00:15:20: Ja, das ist wirklich immer eine sehr große Gaude und die Jugendlichen, die sind da schon vorher sehr motiviert mit den Trainings und sind da wirklich einmal in der Woche mit einer Kollegin am Fußballfeld und trainieren fleißig.

00:15:32: Und was da natürlich dann noch mitgenommen wird, ist, dass die Jugendlichen Freude an der Bewegung haben, Spaß an der Bewegung haben.

00:15:40: Und ja, das ist einfach ein ganz wichtiger Part und ganz ein wichtiger Teil.

00:15:44: Du fühlst mich bereits wieder zum Ausgang, liebe Karin.

00:15:47: Wir gehen hier noch quasi einmal diesen schönen Vorraum entlang mit bunten Bildern an der Wand, einen Büroraum.

00:15:53: Was ist da hinten noch versteckt?

00:15:55: Wir haben einen Ruheraum, wenn doch, so wie du heute gemerkt hast, das ist manchmal ein bisschen ein Trubel, ein bisschen ein Lärm.

00:16:01: Es gibt Jugendliche, die halten das nicht so gut aus und die haben die Möglichkeit, sich im Ruheraum zurückzuziehen und deswegen haben wir den zur Verfügung.

00:16:09: Bis zu zwei Jahre sind die Jugendlichen bei euch.

00:16:12: Ich stelle mir so einen Abschied nicht so einfach vor.

00:16:15: Ja, das ist eine spezielle Phase bei uns und wir haben spezielle Rituale dann auch für den Abschied und da bekommt jeder Jugendliche von uns ein Fotoalbum geschenkt mit ganz vielen Fotos und Eindrücken von der Zeit, die sie da bei Saluto verbracht haben.

00:16:31: Das sind ja zwei Jahre oder unter mit einer Verlängerung sogar drei Jahre sehr, sehr lange Zeit.

00:16:36: Die lassen wir dann noch einmal bewusst Revue passieren und geben das quasi mit einem Fotoalbum dann dem Jugendlichen mit.

00:16:42: Wir freuen uns auch immer wieder, wenn sie uns besuchen.

00:16:44: kommen dann danach.

00:16:46: Und ja, und wir haben heute als Abschied auch für dich ein kleines Geschenk.

00:16:51: Oh,

00:16:51: wirklich?

00:16:52: Ja, und da ist der Otmar noch einmal.

00:16:55: Otmar, was hast du mir denn gebracht?

00:16:56: Ab Blumen.

00:16:57: Das ist aber eine schöne Blume.

00:16:59: Vielen Dank, Otmar.

00:17:00: Wer hat denn die gemacht?

00:17:01: Die Kreativwerkstatt.

00:17:03: Danke schön.

00:17:03: Eine Tonblume.

00:17:04: Ich möchte Sie kurz beschreiben, unseren Zuhörerinnen und Zuhörern eine rot-grüne Tonblume extra für mich gemacht.

00:17:11: Ja.

00:17:13: wenn du nur kurz da bist.

00:17:14: Vielen Dank, Otmar.

00:17:15: Vielen Dank.

00:17:17: Das ist nicht von mir, sondern von ganz Saluto da.

00:17:20: Aber ich sage stellvertretend zu dir, danke an alle.

00:17:22: Okay,

00:17:22: dann werde ich das an alle weiter richten.

00:17:25: Karin, ich bin ganz gerührt.

00:17:26: Abschließend noch die Frage an dich.

00:17:28: Was ist denn so schön an deiner Arbeit?

00:17:30: die Arbeit mit den Jugendlichen selber.

00:17:31: Also die bringen so eine Dynamik mit.

00:17:33: Jeder Jugendlicher ist anders, jeder braucht was anderes und sich da kennen zu lernen, die Beziehung aufzubauen.

00:17:40: Das ist manchmal ein bisschen mühsam, aber die Mühe lohnt sich in jedem einzelnen Fall.

00:17:45: Es ist einfach schön, in diesem Berufsfeld als Psychologin zu arbeiten und ja nicht jeden Tag das Gleiche zu haben, sondern wirklich jeden Tag was Neues kennen zu lernen.

00:17:56: Die Jugendlichen bringen so viele Ideen mit, so viel Fantasie, mit, wie wir heute schon gehört haben und das macht die Arbeit einfach wunderschön.

00:18:04: Vielen Dank Karin.

00:18:05: Schön, dass du da warst und uns begleitet hast.

00:18:09: Mental Health.

00:18:10: Hashtag

00:18:11: reden

00:18:11: wir darüber.

00:18:13: Eine

00:18:13: Initiative der Promentegruppe Kärnten.

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